Umgang mit neuen Medien

© PeopleImages/iStock

Immer erreichbar

Dank Internet, Smartphone und Tablet sind wir heute mit der gesamten Welt vernetzt. Wir erhalten Nachrichten nahezu in Echtzeit und können Kontakte über Zeitzonen aufbauen. Neue Technologien ermöglichen ein flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten, bringen globales Wissen in unsere vier Wände und erleichtern uns bereits heute viele Aufgaben im Alltag und Berufsleben.

Gleichzeitig wird alles schnelllebiger. Ständige Erreichbarkeit kann auch zum Fluch werden, wenn man nicht mehr richtig zur Ruhe kommt. Darunter leidet die Gesundheit. Schlafstörungen und Rückenschmerzen nehmen zu, das Risiko für Erschöpfung und Burnout steigt.

Mehr Informationen zum Thema Achtsamkeit und Präventionskurse in Ihrer Nähe finden Sie unter www.daimler-bkk.com, Webcode 5608 oder 382.

Das Wichtigste zuerst

Zwischen Meeting und Telefonkonferenz noch schnell E-Mails lesen? Mit Freunden chatten, die Kinder abholen und den Einkauf erledigen? Im beruflichen wie privaten Alltag können zu viele Aufgaben zur gleichen Zeit schnell für Überforderung sorgen. Zum Glück können Sie selbst gegensteuern.

Bleiben Sie fokussiert
Was muss wann erledigt werden? Gehen Sie schrittweise vor. Entscheiden Sie, was unter allem Wichtigen Priorität hat. Geben Sie auch Telefonaten oder Chats eigenständig Raum, statt immerzu auf Abruf zu sein.

Trainieren Sie Achtsamkeit
Achtsam sein bedeutet bewusst zu leben. Achtsamkeitsübungen sind kein Wundermittel gegen einen vollen Wochenplan. Sie bewirken aber, dass wir wahrnehmen, was wir tun, wie wir es tun und warum wir es tun.

Balance halten

Neue Medien haben die Kommunikation, die Arbeit und das Privatleben revolutioniert. Ihre Auswirkungen gehen aber darüber hinaus. Wirken Sie möglichen Beschwerden durch eine ungesunde Nutzung aktiv entgegen und schonen Sie Körper und Seele.

Locker werden
Schmerzen im Nacken entstehen durch starre Positionen. Weil Muskeln dauerhaft und einseitig belastet werden, kommt es zu Verspannungen. Achten Sie darauf, regelmäßig die Position zu wechseln. Bewegen Sie Schultern, Kopf und Nacken durch sanftes Kreisen und Dehnen. 

Schlafen Sie gut
Das blaue Licht Ihres Smartphones oder Tablets bringt den Tag-Nacht-Rhythmus Ihres Körpers durcheinander. Sie schlafen schlechter ein und der Schlaf ist weniger intensiv und tief. Stellen Sie deshalb elektronische Geräte ab, bevor Sie zu Bett gehen.



Bewusster Medienkonsum

Beobachten Sie sich selbst
Sind Sie mit Ihrem Umgang mit den neuen Medien zufrieden? Achten Sie einen Tag lang bewusst darauf, wie viel Zeit Sie mit Surfen, Chatten und Telefonieren verbringen. Was wollen Sie ändern?

Nutzen Sie digitale Helfer
Lassen Sie sich Ihre tägliche Bildschirmnutzung anzeigen oder stellen Sie Ihr Smartphone so ein, dass es sich abends automatisch abschaltet. Wenn Ihr Telefon diese Funktionen nicht bietet, gibt es Apps, die Sie unterstützen.

Digital Detox
Setzen Sie sich Limits für Ihren Medienkonsum. Oft genug dient das Smartphone nur der schnellen Ablenkung. Was würden Sie tun, wenn Sie einen Nachmittag oder Tag lang offline sind? Finden Sie es heraus.